Pressezentrum
Aktuelle Pressemitteilungen der Business Unit Life Science
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August 2010
Analytik Jena kooperiert mit neuem Vertriebspartner in Österreich und Ungarn
Jena, 30. August 2010 — Im Wachstumssegment Life Science ist die Analytik Jena AG ab sofort auch in den Märkten Österreich und Ungarn vertreten. Mit dem neuen Vertriebspartner Bartelt Labor- und Datentechnik werden beide Länder künftig als Absatzregionen im Bereich der molekularen Diagnostik aufgebaut. Der Händlervertrag über Analytik Jena- und Biometra-Produkte wurde mit einem Verkaufsziel von 150 TEUR für das kommende Geschäftsjahr 2010/2011 geschlossen. Bereits kurz nach Vertragsunterzeichnung konnten erste Aufträge realisiert werden.
"Mit Bartelt ist der Bereich Life Science nun auch im angrenzenden Österreich und in Ungarn gut aufgestellt", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Das unter dem Dach der Analytik Jena gebündelte starke internationale Händlernetzwerk ist ein wesentlicher Eckpfeiler unseres Erfolges im Stammgeschäft. Wir verbinden damit das breite Produktportfolio des Konzerns mit der Kundennähe unserer Vertriebspartner. Mit dem Aufbau einer breiten Vertreterstruktur wollen wir dieses Erfolgsmodell nun auch für das Segment Life Science etablieren."
Bartelt ist ein unabhängiges Familienunternehmen mit Hauptsitz in Graz und Verkaufsbüros in Wien, Linz, Innsbruck und Budapest. In fünf Geschäftsbereichen Labortechnik, Chemikalien, Service, Glastechnik, Proess- und Datentechnik deckt der Vertriebspartner nahezu alle Anforderungen ab, die moderne Labors und labornahe Bereiche an ihre Partner stellen.
Im Bereich Life Science erwirtschaftete die Analytik Jena nach neun Mona-ten Umsätze in Höhe von 20,3 Mio. EUR und konnte damit seine positive Entwicklung fortsetzen.
Juni 2010
Analytik Jena und SIRS-Lab kooperieren im Bereich der Sepsis-Diagnostik
Jena, 15. Juni 2010 – Die Analytik Jena AG und die ebenfalls in Jena ansässige SIRS-Lab GmbH arbeiten künftig verstärkt auf dem Gebiet der molekularen Sepsis-Diagnostik zusammen. Im Rahmen der Kooperation liefert die Analytik Jena-Tochter AJ Innuscreen GmbH eine Plattform zur automatisierten Isolierung von Nukleinsäuren mit den dazugehörigen Rea-genziensystemen im Wert von fast einer halben Mio. EUR an den Partner.
"Im Bereich der Sepsis-Diagnostik spielt die Schnelligkeit bei der Erkennung von Infektionen und dem Nachweis von pathogenen Erregern eine zentrale Rolle. Die Zusammenarbeit der Analytik Jena mit SIRS-Lab birgt viel Potenzial für diesen anspruchsvollen Diagnostik-Bereich", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.
SIRS-Lab ist ein Jenaer Biotechnologie-Unternehmen, das Testsysteme im Bereich der molekularen Diagnostik von lebensbedrohlichen Infektionen entwickelt und produziert. SIRS-Lab ist Mitglied der Deutschen Sepsis Ge-sellschaft e.V. und arbeitet mit vielen international anerkannten Partnern zusammen. Ein wichtiger Partner dabei ist die Uniklinik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, die erst im Januar 2010 durch eine internationale Fachjury für den Aufbau eines Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums für Sepsis und deren Folgeerkrankungen grünes Licht erhalten hat. Die Ermöglichung von schneller und gezielter Antibiotika-Therapie bei Sepsis ist der Hauptfokus der Entwicklung.
"Die Analytik Jena liefert uns spezielle, auf unsere Entwicklungen zugeschnittene Reagenzien und Instrumente für eine komplett automatisierte Extraktion von DNA in Vollblutproben. Die aktuell laufenden klinischen Studien zur Validierung des Tests sollen die Voraussetzungen schaffen, zügig in die Vermarktung unserer Sepsis-Diagnostik einzusteigen", sagte Barbara Staehelin, Geschäftsführerin der SIRS-Lab GmbH.
Im Geschäftsbereich Life Science bündelt die Analytik Jena AG seine biotechnologische Kompetenz. Im Angebot sind automatisierte Gesamt- sowie Einzellösungen für die molekulare Diagnostik. Das breite Produktspektrum wird dabei durch Synergien zwischen Analytik Jena und den Tochterunternehmen AJ Cybertron, AJ Innuscreen, AJ Roboscreen, AJ eBiochip, CyBio AG und Biometra GmbH ermöglicht. Die AJ Innuscreen mit Sitz in Berlin ist ein im Jahre 2005 gegründetes Unternehmen zur Entwicklung und Herstellung von Kits für die molekulare Diagnostik.
März 2010
Analytik Jena mit neuen Produkten auf der "analytica" 2010
- TOptical und qTower erweitern das Portfolio im Bereich Life Science um die Real-Time-PCR
- Im Segment Analytical Instrumentation wird erstmals das SPECORD® 200 PLUS am Markt vorgestellt
- ENMOhydro ist eine optimierte Softwarelösung für Gewässergütemessnetze
Jena/München, 23. März 2010 — Die Analytik Jena AG setzt ihre Produktoffensive auch auf der diesjährigen "analytica" in München fort. Erstmals zeigt das Unternehmen zwei neue Systeme für die Real-Time-PCR. Das Unternehmen ergänzt damit sein Produktportfolio im Bereich Life Science um Produkte mit hohem Umsatzpotenzial. Die beiden vorgestellten Systeme, die zur Nukleinsäurequantifizierung in Echtzeit angewendet werden, basieren auf der Standard-PCR-Technologie des Tochterunternehmens Biometra sowie der Rapid-PCR-Technologie der Analytik Jena. Die Rapid-PCR ermöglicht um den Faktor 3 bis 5 schnelleren Analysezeiten im Vergleich zu den herkömmlichen Verfahren und ist von Analytik Jena patentiert. Die Produkte sind für Anwendungen im Forschungsbereich lizenziert und ab Frühsommer 2010 verfügbar.
"Der Erwerb der Real-Time-PCR-Lizenz für die Fertigung und den Verkauf dieser Produkte ist ein wichtiger Meilenstein unserer strategischen Ausrichtung im Segment Life Science und Basis für weiteres signifikantes Umsatzwachstum", erklärte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG.
Die Real-Time-PCR ist eine in der Molekularbiologie seit Beginn der 90er Jahre angewandte Methode zur Vervielfältigung bzw. zum Nachweis von DNA und RNA, bei der die Quantifizierung durch ein Fluoreszenzsignal erfolgt. Im Bereich der Molekulardiagnostik ist diese Technologie ein etabliertes Standardverfahren.
"Der Markt für bioanalytische Gerätesysteme und molekulardiagnostische Reagenzien ist ein großer Wachstumsmarkt. Der Bedarf an entsprechenden High-End-Produkten in diesem Segment wird in den kommenden Jahren massiv zunehmen", so Berka weiter. "Wir freuen uns, unseren Life-Science-Kunden ab sofort Geräte mit dieser Technologie anbieten zu können."
Gemeinsam mit den beiden Tochterunternehmen AJ Blomesystem GmbH sowie Biometra GmbH ist die Analytik Jena in diesem Jahr auf der "analytica" gut aufgestellt und präsentiert konzernübergreifend eine Reihe weiterer Produktneuheiten. Mit dem SPECORD® PLUS stellt Analytik Jena eine neue Generation der bewährten UV VIS-Zweistrahlphotometer vor. Das Photometer ist mit seinen umfangreichen Zubehören ein sehr universell einsetzbares System, beispielsweise zur Qualitätskontrolle in der Lebensmittelbranche oder zur Reinheitskontrolle in der Pharmazie. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene und Umwelt Hamburg präsentiert die AJ Blomesystem GmbH eine Produktneuheit im Bereich der Informations-Management-Systeme (IMS). Das ENMOhydro ist ein Softwaresystem für die Steuerung von automatisierten Gewässergütemessnetzen.
Die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende "analytica" ist für über 1.000 Anbieter analytischer und bioanalytischer Systeme die wichtigste Plattform für den globalen Markt. Im Rahmen der 22. internationalen Ausstellung auf der Neuen Messe München können sich Besucher aus aller Welt in den kommenden vier Tagen über Innovationen, neueste Forschungsergebnisse und Marktchancen in Industrie und Wissenschaft informieren. Der Analytik Jena-Konzern präsentiert sich auf dem Stand 342 in Halle B2 sowie in Halle A3, Stand 321.
Mehr Informationen unter http://analytica2010.analytik-jena.de
Analytik Jena erhält Großauftrag aus China
Jena, 11. März 2010 - Die Analytik Jena AG, ein führender Hersteller analytischer und bioanalytischer Systeme für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen, hat im Bereich Life Science einen Großauftrag aus China erhalten. Der Konzern liefert biotechnologische Geräte des Göttinger Tochterunternehmens Biometra mit einem Volumen von über 0,5 Mio. EUR in die asiatische Region. Der Großteil des Auftrages wird im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 umsatz- und ergebniswirksam.
„In Anbetracht des zunehmenden Lebensstandards in dieser Region ist China einer der wachstumsstärksten Märkte weltweit und ein attraktives Exportziel für die gesamte Life Science-Branche”, sagte Klaus Berka, Vor-standsvorsitzender der Analytik Jena AG. „Bereits heute erwirtschaftet die Biometra 10 Prozent ihrer Umsätze mit ihrem langjährigen Vertriebspartner in China. Vor dem Hintergrund des starken Wettbewerbsdrucks auf diesem Markt ist das bemerkenswert.”
Der Großauftrag umfasst die Bereitstellung mehrerer Hundert Thermocycler, die der Vervielfältigung von DNA dienen und speziell in der biologisch-medizinischen und pharmazeutischen Forschung angewendet werden. Die Biometra GmbH, die im Mai 2009 von der Analytik Jena zu 100 Prozent übernommen und mittlerweile in die Sparte Life Science integriert wurde, ist einer der Pioniere auf dem Gebiet der DNA-Polymerase-Ketten-Reaktion PCR-Technologien.
„Von der Schaffung eigener Vertriebsstrukturen für Life Science in China durch die im Januar 2010 erfolgte Integration des Bereiches in unsere bestehende, sehr erfolgreiche Organisation in Peking erwarten wir zusätzliche Effekte, um das vorhandene, riesige Potenzial unseres breiten Produktportfolios in diesem Segment zu heben. Generell ist die Umsatzentwicklung im Bereich Life Science durch unsere Strategie und Positionierung als Komplettanbieter ausgezeichnet”, so Berka weiter.
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 verzeichnete der Konzern in der Sparte Life Science ein Umsatzwachstum von 488,9 Prozent. Insbesondere von der Biometra GmbH gingen dabei deutliche Impulse aus.
Dezember 2009
Analytik Jena erhält komplette Zulassung für H1N1-Test
Jena, 4. Dezember 2009 — Der molekulargenetische Schnelltest der Analytik Jena AG zum direkten H1N1-Erregernachweis ist ab sofort für die In-vitro-Diagnostik zugelassen. Das Unternehmen startete bereits im Oktober mit diesem Test zunächst für Forschungszwecke. Zwischenzeitlich wurden mehrere tausend klinische Tests zum Nachweis dieses Influenza-Virus unter Laborbedingungen erfolgreich durchgeführt.
"Mit der Zulassung kann die Analytik Jena nunmehr zwei weitere wichtige Testverfahren für die molekulare Diagnostik und die medizinische Anwendung auf den Markt bringen", sagte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Unsere Strategie, Hardware und molekulardiagnostische Anwendungen zu kombinieren, wurde erstmals nach der Integration der neuen Tochterunternehmen konzernweit erfolgreich umgesetzt."
Der "RapidStripe H1N1 Assay KF" kombiniert die Isolierung viraler Nukleinsäure auf dem Aufreinigungs-Automaten KingFisher Flex mit der Amplifikation und Detektion. Mit dem "RapidStripe H1N1 Detection Assay" kann der Anwender unabhängig von der Nukleinsäureisolierung die Amplifikation und Detektion durchführen. Beide Testsysteme wurden sowohl für die Rapid-Cycler der Analytik Jena als auch für die Standard-Cycler der im Mai zu 100 Prozent erworbenen Biometra GmbH aus Göttingen entwickelt. Der Test liefert in Abhängigkeit vom eingesetzten Gerätesystem bereits innerhalb von 2 bis 4 Stunden ein Ergebnis.
Das beiden Tests zugrundeliegende, im Unternehmensverbund entwickelte neuartige Verfahren, die sogenannte Rapid-Amplification-Hybridization (RAH) Technologie, kombiniert die Amplifikation der Zielnukleinsäure mit einer spezifischen Hybridisierungsreaktion. Die Reaktionen finden in einem Reaktionsgefäß statt, die einfache optische Detektion bzw. der Nachweis erfolgt auf einem Teststreifen.
"Die Analytik Jena setzt ihren Weg hin zum Systemanbieter im Bereich der molekularen Diagnostik konsequent fort", so Berka weiter." Im Bereich der pathogenen Detektion werden wir auch künftig mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Produkte — etwa auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheit oder der Untersuchung von Zecken — arbeiten. Daneben wird unser Fokus mittelfristig verstärkt auf die molekulare Tumordiagnostik gerichtet sein, wo wir Produkte zum Nachweis von Punktmutationen in Onkogenen als Basis zur Therapieentscheidung entwickeln."



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